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Józef Kuzba über den Film "Die Fälscher".

Die Geschichte eines KZ- Häftlings 18.03.2008

Der mit dem Oscar gekrönte Film von Stefan Ruzowitzky "Die Fälscher" ist seit kurzem auch in polnischen Kinos zu sehen.

Kurz zu seinem Inhalt: Im Konzentrationslager Sachsenhausen ist die größte Geldfälschaktion aller Zeiten in vollem Gange: Mit Millionen gefälschter britischer Pfund soll die Wirtschaft des Gegners geschwächt und in die Knie gezwungen werden. Durchgeführt wird die Aktion von Inhaftierten des KZ unter Leitung des renommierten Fälschers Salomon Sorowitsch, die durch ihre Mitarbeit ungeahnte Privilegien erhalten. Je länger sie den Status als bessere Gefangene innehaben, desto mehr kämpfen sie mit ihrem Gewissen.

Jozef Kuzba ist einer der letzten lebenden Zeitzeugen aus Sachsenhausen. Der 91-jährige Pole hat im KZ Druckmaschinen gewartet, ohne zu wissen, wofür.

Heute lebt er in Warschau. Seit er pensioniert ist, beschäftigt er sich nur noch mit Sachsenhausen. Er reist als Zeitzeuge von Schule zu Schule, erzählt Jugendlichen in Deutschland und Osterreich von seinen Erlebnissen, arbeitet mit der Stiftung Deutsch-Polnische Aussöhnung zusammen.

Kamila Lutostanska sprach mit Jozef Kuzba.

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