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Eröffnung der Ausstellung "Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945" im Dokumentationszentrum Prora auf Rügen

Die deutschsprachige Version der Ausstellung der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" unter dem Titel "Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945" wurde am 24. April 2008 in Anwesenheit von ehemaligen Zwangsarbeitern aus Polen eröffnet. Ferner haben noch folgende Personen an der Eröffnung teilgenommen: Slawomir Tryc - Berater in der polnischen Botschaft in Deutschland, Dariusz Pawlos - Vorstandsvorsitzender der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung", Dr. Jürgen Rostock - Dokumentationszentrum PRORA, H. Händel - Repräsentant der Europäischen Kommission in Deutschland, Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern.

Eine Einleitung in das Thema gab Jakub Deka, einer der Kuratoren der Ausstellung. Zum Abschluss der Ausstellungseröffnung fand eine Podiumsdiskussion mit den ehemaligen Zwangsarbeitern aus Polen statt.

Mithilfe von berührenden Fotos und Dokumenten präsentiert die Ausstellung die Schicksale dieser polnischen Männer, Frauen und Kinder, die gezwungen worden waren, Zwang- und Sklavenarbeit auf dem Gebiet des Dritten Reiches zu leisten. Propagandistische Plakate und Flugblätter zeugen davon, welche Art von Besatzungspolitik die Nazis in Polen betrieben haben. Originale Amtsdokumente, Verordnungen, Appelle und Pressemitteilungen sagen viel über den Charakter der deutschen Besatzung in Polen aus.

Die Ausstellung, erstellt von der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" in Kooperation mit der Stiftung "Topografie des Terrors", war bis Ende August im Dokumentationszentrum PRORA zu sehen.

Texte und Bilder der Ausstellung finden Sie hier sowie auf der Seite des Dokumentationszentrums PRORA.

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