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Stanislaw Zalewski

Stanislaw Zalewski wurde am 1. Oktober 1925 in Sucha Wola geboren. Vor dem Krieg lebte er in Warschau, im Stadtteil Praga. Hier ging er auch zur Grundschule. 1940 musste er aufgrund seiner schweren Familiensituation die Schule aufgeben und in den Beruf gehen. Er arbeitete fortan in der Autowerkstatt - Cz. Kozikowski an der Waliców-Straße.

Am 13. September 1943 wurde er wegen seiner Aktivität im Widerstand festgenommen. Nach einem brutalen Verhör durch die Gestapo in der Aleja Szucha kam er ins Pawiak-Gefängnis. Am 5. Oktober wurde er ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo er die Nummer 156569 erhielt. Einen Monat später, am 6. November, kam er in das Konzentrationslager Mauthausen und von dort aus ins Kommando Gusen, mit der Häftlingsnummer 45322. Nach erfolgter Quarantäne arbeitete er als Konzentrationslagerhäftling vom 10.01.1944 bis 19.08.1944 im Arbeitskommando Rü Messerschmitt, und vom 19.08.1944 bis zur Befreiung als Automechaniker im Kommando Bergkristall (Gusen II).

Die Rückfahrt nach Polen erfolgte im Juli 1945. Der Krieg nahm ihm die Mutter, den ältesten Bruder und die besten Jahre seiner Jugend.

Nach dem Krieg beendete er neben der Arbeit seine Schullaufbahn und gründete eine Familie. Nach dem Studium in Abendkursen der Ingenieurshochschule in Warschau erlangte er 1959 das Diplom und den Titel des höheren Ingenieurs mit der Spezialisierung für Kraftfahrzeuge. Bis 1995 war er berufstätig. Heute engagiert er sich für den Verein ehemaliger Häftlinge der Konzentrationslager Mauthausen-Gusen und seit 2008 ist er der Vorsitzende des Polnischen Vereins ehemaliger Politischer Häftlinge von Hitlerschen Gefängnissen und Konzentrationslagern (Polski Zwiazek Bylych Wiezniów Politycznych Hitlerowskich Wiezien i Obozów Koncentracyjnych).

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