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Zbigniew Lenka

geboren am 28. März 1929 in Warschau. Nach Abschluss der Grundschule im Jahre 1943 begann Lenka eine Ausbildung am geheimen T. Reytan-Gymnasium, das offiziell als Berufschule für Gartenbau funktionierte. Er nahm an konspirativen Treffen der "Szare Szeregi" (Graue Reihen, Untergrundorganisation der Pfadfinder) teil. Während des Warschauer Aufstandes war er Ordonnanz im Regiment "Baszta". Mit dem Transport der Zivilbevölkerung am 22. August 1944 wurde er über das Durchgangslager in Pruszkow in das Konzentrationslager Mauthausen gebracht. Von dort aus wurde er mit einigen Dutzend Häftlingen dem Arbeitsamt in Grieskichen (Oberösterreich) überstellt. Er kam anschließend in das nahe gelegene Hofkirchen, wo er bis zum Kriegsende u.a. in einer Kfz-Werkstatt eingesetzt war.

Im August 1945 kehrte er nach Warschau zurück und machte einen Abschluss an der Hochschule für Planung und Statistik. Er war Beamter im Ministerium für Außenhandel und anschließend Publizist und Redaktionssekretär verschiedener Magazine.

Er schreibt Erzählungen und Gedichte und ist vielfacher Preisträger. Lenka organisiert Autorentreffen in Schulen und Kombattantenkreisen. Er ist Mitglied und Pressesprecher des Verbandes der "Szare Szeregi".

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