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Unsere Freiwilligen
 
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Freiwilligendienst in der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" ist im Rahmen von zwei Projekten möglich:

Sozialer Freiwilligendienst, in Form von Betreuung
von NS-Opfern und
Freiwilligendienst im Büro, als Mitarbeit in den laufenden Projekten der Stiftung

 

Sozialer Freiwilligendienst

"Jeder Freiwilliger sammelt unterschiedliche Erfahrungen während seiner Arbeit. Es liegt allein am Freiwilligen selbst, was ihn motiviert, Anderen zu helfen, wie engagiert er seinen Dienst erfüllt. Es gibt so viel - wenn Du den Anderen das Beste gibst, wenn Du Dich selbst hörst, wenn Du Dich in Deiner Arbeit erfüllt siehst - dann gewinnst Du alles!"

Kalle Kosthorst, 19 Jahre, deutscher Freiwilliger, der ein Dutzend ehemaliger Häftlinge der Konzentrationslager und Zwangsarbeiter aus dem Zweiten Weltkrieg in Warschau betreut.

Zu den satzungsmäßigen Aktivitäten unserer Institution gehört die Betreuung von NS-Opfern. Neben einer finanziellen Unterstützung bieten wir den Geschädigten auch eine nichtmaterielle Unterstützung an, in Form von sozialen Freiwilligendiensten.

Diese Art der Unterstützung ist nur mithilfe des aufopferungsvollen Einsatzes der Freiwilligen möglich: von Schülern, Studenten, berufstätigen Personen, Pensionierten, Rentnern. Der Kreis der Bedürftigen wird - aufgrund des vorschreitenden Alters - ständig größer.

Deswegen laden wir alle, denen das Schicksal der älteren und einsamen Menschen nicht gleichgültig ist, zur Zusammenarbeit ein.

Jeder kann Freiwilliger werden, unabhängig vom Alter, Bildung und materieller Situation - sowohl Senioren wie auch Schüler. Der Freiwilligendienst ermöglicht es, das vorhandene Wissen praktisch einzusetzen, Freundschaften zu knüpfen, Erfahrungen zu sammeln und neue Lebenssituationen zu meistern. Um anderen zu helfen, genügt es, bereits 1-2 Stunden in der Woche oder im Monat zu opfern.

Zurzeit helfen wir Personen, die in und um Warschau wohnen. Wir planen jedoch, überall dorthin mit unserer Unterstützung zu gelangen, wo NS-Opfer leben.

Um ein/e Freiwillige/r zu werden, ruf uns einfach an:
Tel. +48 22 625 46 05
Oder schreib uns: wolontariat[at]fpnp.pl

 

Freiwilligendienst in der Stiftung

Die Tätigkeit beruht hauptsächlich auf Büroarbeit. Die Freiwilligen arbeiten im Sitz der Stiftung und sind ein integrierter Teil unseres Teams. Sie sind involviert in die laufenden Aufgaben und Projekte:

  • Korrespondenz mit Personen und Organisationen, die mit der FPNP zusammenarbeiten
  • Schriftwechsel und Übersetzung von Texten
  • Planung und Leitung von Begegnungsreisen ehemaliger Zwangsarbeiter an ihre ehemaligen Arbeitsorte
  • Beteiligung an der Vorbereitung neuer Publikationen
  • Beteiligung an Kampagnen sowie Feierlichkeiten und Treffen, die durch die Stiftung organisiert werden
  • Arbeit im Bereich Fundraising und Marketing
  • Leitung eigener Projekte mit dem Ziel, Kontakte zwischen polnischen und deutschen Städten und Gemeinden aufzubauen
  • Archivarbeit
  • Treffen mit Zeitzeugen
  • Und vieles mehr

Wir freuen uns immer über kreative Ideen unserer Freiwilligen. Wir unterstützen ihre Initiativen und ermöglichen ihnen deren Realisierung. Eigenständigkeit, Interesse und Engagement sind die wichtigsten Merkmale, die dazu beitragen, dass die Arbeit in der Stiftung mehr ist, als nur ein monotones Erledigen von Aufgaben.

Wir bemühen uns, den Freiwilligen und Praktikanten Einblicke in alle Aspekte der Arbeit unserer Stiftung zu bieten und gleichzeitig eine große Zahl von Freiwilligenstellen bereitzustellen. Dies begünstigt die gute Arbeitsatmosphäre in der Stiftung, zumal der multikulturelle Charakter unseres Volontariats eine einmalige Plattform für den internationalen Dialog darstellt.
Mit diesem Konzept einhergehend haben wir vor, einen Freiwilligendienst nach dem Prinzip der Rotation durchzuführen. Dieses beruht dem Einsatz der Freiwilligen in möglichst vielen Abteilungen der Stiftung. Dank dieser Lösung können sie verschiedene Abteilungsrelevante Aufgabenkomplexe des Stiftungsalltags kennen lernen und sich ihren Stärken bewusst werden.

Ein Freiwilligendienst bei der Stiftung dauert beliebig lang. Das Beschäftigungsprogramm wird individuell besprochen. Wir bemühen uns, die Interessen bzw. Studienspezialisierungen unserer Freiwilligen zu berücksichtigen.

Mit der Verlagerung des Haupttätigkeitsbereichs der Stiftung, d.h. stärkeres Engagement im internationalen und generationsübergreifenden Dialog, bietet die Arbeit in der Stiftung ein großes Potenzial zur Weiterentwicklung.

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