Mathias Hankel
Ich, Mathias, 22 Jahre alt, studiere Politologie in Berlin. Geboren worden bin ich in Frankfurt (Oder) – polnisch-deutsche Beziehungen und ihre konkrete Widerspiegelung auf lokaler grenznaher Ebene spielten demnach von Beginn an eine große Rolle im Prozess meines Erwachsenwerdens.
Die Grundlage wirklicher Aussöhnung ist das Sich-Erinnern. Insbesondere diese Herangehensweise der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" (FPNP) ist Motivation meiner Arbeit. Mein Volontariat dauert von Juli bis Anfang September 2009. Ich lerne die allgemeine Arbeit der Stiftung kennen, übersetze Briefe ehemaliger KZ-Häftlinge, helfe bei der Korrektur von Publikationen, die die Stiftung selbst herausgibt, und arbeite an der Realisierung des Projektes "Straty osobowe" mit.
Im Rahmen meiner Arbeit lerne ich viel über das Schicksal von Polinnen und Polen während des Zweiten Weltkrieges. Ich kann den Berichten von Zeitzeugen zuhören, deren Erfahrungen mein Wissen und mein Verständnis der jüngsten polnischen Geschichte erweitern.
Die Zeit meines Volontariats gab mir zudem die Möglichkeit, an den Feierlichkeiten des 65. Jahrestages des Warschauer Aufstandes - ein wichtiges historisches Ereignis, das in Deutschland leider unzureichend rezipiert wird - teilzunehmen.
Meine Zeit in der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" gefällt mit sehr und ich freue mich, die FPNP - als einen Eckpfeiler der Verbesserung polnisch-deutscher Beziehungen - erleben zu dürfen.
Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung
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