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Geschichte der Auszahlungen

LEISTUNGEN FÜR SKLAVEN- UND ZWANGSARBEITER

Als die Bundesrepublik Deutschland nach dem Krieg ihren Platz in der neuen Realität finden und sich der nationalsozialistischen Vergangenheit und den verübten Verbrechen stellen musste, war die Aufarbeitung der Geschichte und die Entschädigungen der Opfer des nationalsozialistischen Terrors eine der schwersten Herausforderungen.
Auf der Grundlage des Vertrags der Bundesrepublik (BEG - Bundesentschädigungsgesetz vom 18. September 1953 mit späteren Änderungen) zahlte Deutschland eine Summe von 120 Mrd. DM an Opfer des Nationalsozialismus aus. Allerdings erreichten diese Mittel nicht die Opfer aus Mittel- und Osteuropa. Erst mit den geopolitischen Veränderungen, die mit dem Fall der kommunistischen Regime und der deutschen Wiedervereinigung einhergingen, wurde das Wiederaufleben der Thematik und somit eine wiederholte Diskussion um Entschädigungen in diesen Teilen Europas möglich.
Die Frage der Entschädigungen an polnische NS-Opfer war vor dem Hintergrund der Vertragsverhandlungen um gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit eines der schwersten bilateralen Themen. Schlussendlich wurde ein für humanitäre Hilfe bestimmter Betrag von 500 Mio. DM für Opfer des Nationalsozialismus ausgehandelt.
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GESCHICHTE DER AUSZAHLUNGEN DER HUMANITÄREN HILFE

Die humanitären Hilfsprogramme der Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" nahmen ihre Anfänge im Jahre 2002 durch die Unterstützung einer Initiative deutscher und österreichischer Orthopäden, die für NS-Opfer mit schweren Gelenkproblemen kostenlose Operationen sowie Prothesen organisierten. Dabei nahm die Stiftung die Rolle des Vermittlers zwischen Hilfebedürftigen und der deutsch-österreichischen Seite ein.
Ein entscheidender Augenblick für die Arbeit der Stiftung war die Eröffnung des Projekts für Kuraufenthalte im Frühling 2003, welches zunächst von der Bundesstiftung im Rahmen des Fonds "Erinnerung und Zukunft" gefördert wurde.
Die Stiftung "Polnisch-Deutsche Aussöhnung" erhielt dafür damals 300.000 Euro zur Deckung der Kurkosten in polnischen Kurorten für ehemalige Zwangs- und Sklavenarbeiter des Dritten Reiches aus Polen und Belarus.
Angeregt und unterstützt von Opferverbänden verfolgte die FPNP das Ziel, die Aktivitäten in diesem Bereich weiterzuführen und auszubauen.
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Ausstellung Erinnerung bewahren
Freiwilligendienst
Zeitzeugen
¦wiadkowie hisotrii